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Der Mond beleuchtet den Weg, ein jeder Stern dient als sein Weiser.
Mein Name ist genau das: Mond und Stern – Der beleuchtete Weg, von den Sternen geführt. Ich bin N. Hilal Yildiz, die Betreiberin dieser Seite, die Autorin der genannten Geschichten, und hoffentlich der helle Wegweiser eines jeden Lesers. Denn jeder Mensch kommt mit einem Bestreben auf diese Welt. Ich bin der Meinung, dass jeder für sich das Schicksal mitgestalten darf. In gewisser Weise sucht mach sich sein zugeschriebenes Bestreben. Ich habe es gefunden.

Im Jahre 2017 machte ich mein Abitur in Dortmund und begann drei Monate später mit dem Studium der Sozialwissenschaft an der Ruhr Universität Bochum. Reiste im dritten Semester in die Niederlande, erweiterte meinen Horizont, und kehrte nach sechs Monaten zurück. 2019 veröffentlichte ich meinen ersten Artikel im Blog des Erfolg Magazins. Im Jahre 2020 soll der Abschluss des Sozialwissenschaft-Studiums folgen und im Anschluss das Studium der Islamischen Theologie an der WWU Münster beginnen.

Ein klischeehafter Beginn scheint unvermeidlich. Wie jedes Kind auch haben mich Bücher fasziniert – Sie waren das Tor in eine andere Welt. Sei es die Welt der Prinzessinnen durch Cinderella, die Welt der Menschlichkeit durch Der kleine Prinz, oder die Welt der Unendlichkeit durch Die unendliche Geschichte. Ein Buch ist ein Schatz mit weit wertvolleren Juwelen. Es ist ein Schatz gefüllt mit Hoffnung, Emotionen, Eindrücken und vermutlich Abenteuern, die sonst nie stattgefunden hätten. Die kleine Hilal wollte sich damals aber nicht mit geschriebenen Abenteuern begnügen. Sie wollte sie schreiben – sie erleben – während sie sie erfand. Und so wurde aus der Leserin die Schreiberin.

Das Schreiben selbst ist nicht zu beschreiben; dem gerecht zu werden ist unmöglich. Es müssten Milliarden von geschriebenen Geschichten wiedergeben werden um es möglich zu machen. Man müsse sie gelesen, durchlebt und verinnerlicht haben. Freundschaften geschlossen, Feinde bekämpft, und zu sich gefunden haben. Denn Schreiben ist eben genau das. Leser finden zu sich, was nur so lange hält, wie die letzte Seite des Buches umgedreht und das Einband zugeklappt wird. An diesem Punkt wird das Buch ein Teil der Identität. Jedes Buch bringt ein anderes Ich zum Vorschein. Da nicht jedes Buch der Welt in nur einem kurzen Leben gelesen werden kann, wird nicht jedes Ich seiner selbst gefunden. Wie soll ich, oder sonst irgendwer beschreiben, was das Schreiben ist?

Es ist Suchen und Finden, Gewinnen und Verlieren, Freude und Trauer. Es ist Leben und Tod, Alles und Nichts. Und die Autoren sind die Wegweiser. Sie weisen den Stift und zeichnen den Weg für die Leser, die sich selbst auf der letzten Seite finden sollen. Wir Autoren erschaffen nichts – wir zeigen nur den Pfad auf, der bereits im Verborgenen liegt. Aber Schreiben, ja, das Schreiben – Es ist eine Gabe zum Führen.

Lasst mich euer Wegweiser sein, sodass ihr euch selbst in dem wiederfindet, was ich euch aufdecke: Ein bereits existenter Weg, geschmückt mit den Abenteuern meiner Fantasie.